Einrichtung der DSL-Hardware
Die Einrichtung eines DSL-Anschlusses ist mitunter leichter, als viele denken. Die mitgelieferten Komponenten sind überschaubar und geben wenig Möglichkeit zur falschen Installation. Um einen DSL Anschluss nutzen zu können benötigen Sie passende DSL Hardware. Dennoch ist es für Sie hilfreich, über Sinn und Zweck der einzelnen Bestandteile Bescheid zu wissen.
Wenn Sie das erste Mal ihr geliefertes DSL-Paket öffnen, dürften Ihnen zwei Komponenten aufgrund ihrer Größe sofort ins Auge fallen. Zum Einen die DSL Hardware und zum Anderen der sogenannte Splitter.
DSL-Splitter
Der Splitter dient dazu, die Telefonsignale von den DSL-Signalen zu trennen. Er wird in die gewöhnliche Telefondose (TAE-Dose) gesteckt. Hier „splittet“ er das ankommende Signal in zwei Hälften, weshalb aus den Splitter zwei Ausgänge rausführen. An das nun separierte Telefonsignal können Sie ihr normales Telefon oder – falls vorhanden – Ihre Telefonanlage anschließen. An den anderen Anschluss, der mit „DSL“ gekennzeichnet ist, können Sie dann ihre DSL-Hardware anschließen.
DSL-Hardware
Die DSL-Hardware ist die zentrale Schnittstelle zwischen dem DSL-Signal und Ihrem Computer. Sie stellt die DSL-Verbindung zu Ihrem Provider her. Wichtig für Sie ist zu wissen, dass es zwei grundlegende Kategorien gibt: Das Modem und den Router. Beide unterscheiden sich in der einfachen Anwendung eher kaum.
Ein nicht unwesentlicher Unterschied eines Routers ist, dass dieser mehrere Computer mit dem Internetanschluss verbinden kann. Bei kabellosen Internetanschlüssen (Wireless LAN) etwa, können mehrere WLAN fähige Rechner mit einem Router versorgt werden. Beim Modem hingegen ist es meistens ein Verbindungskabel notwendig. Dies kann entweder über USB-Kabel oder ein LAN-Kabel erfolgen.
Optional kann Ihre Hardware auch für die Internettelefonie ausgerüstet sein. Das hängt je nach dem Umfang ihres Leistungspaketes ab. Wenn Sie ein DSL-Paket mit Telefonie bestellen, wird ihr Anbieter sicherlich auch eine DSL-Hardware mitliefern, die für die Telefonie kompatibel ist. Eine bekannte Variante sind die Produkte von AVM, die die sogenannten Fritzboxen vertreiben. Wenn Sie hier ein neueres Gerät geliefert bekommen, etwa die Fritzbox 7113 oder höher, dann verfügen Sie über eine Hardware, mit der Sie auch telefonieren können.
Die Installation
Zuletzt müssen Sie nur noch die Hardware an Ihrem Computer installieren. Das bedeutet, Sie müssen sie im System anmelden. Hier hilft Ihnen die Anleitung bzw. wenn Sie die Installations-CD einlegen, erscheint ein Menü, das Ihnen alles weitere unkompliziert und zielsicher erklärt. Befolgen Sie die Anweisungen komplett und Sie sind mit der Einrichtung Ihrer DSL-Hardware fertig.
Achtung!
Bevor Sie jedoch loslegen können, muss Ihr Provider oder örtlicher Netzwerkbetreiber (in der Regel die Deutsche Telekom) Ihren DSL-Anschluss freischalten!